Nachfolgeregelung
Wir arbeiten mit dem 3-Kreise-Modell, das die Komplexität von Nachfolgeregelungen angemessen erfasst. Es zeigt einerseits die drei Systeme Unternehmen, Familie und Eigentum. Gleichzeitig lassen sich auch die Erwartungen der involvierten Personen aufzeigen.
DIE SYSTEME
Die 3 Systeme operieren in ihrer Eigenlogik durchaus getrennt voneinander. Das heisst, dass sie von unterschiedlichen Annahmen ausgehen und auch unterschiedlich mit Veränderungen umgehen. Sie werden jedoch von den anderen mitgeprägt, ohne dass sie ihre Eigenlogik damit einbüssen. Im Ergebnis heisst dies, dass jedes der drei Systeme seine eigenen Probleme, Bedürfnisse, Ressourcen und Lebenszyklen hat, dass aber jedes System in Teilbereichen von den anderen beiden Systemen abhängig ist .
Hier 2 Abbildungen (werden noch eingefügt)
DIE ERWARTUNGEN
Die Abbildung Erwartungen illustriert diese drei Systeme mit sieben verschiedenen Rollen. Einzelpersonen haben in der Folge je nach Zugehörigkeit zu einem, zwei oder allen drei Systemen einen anderen Status und andere Beziehungen zueinander. Daraus ergeben sich vollkommen unterschiedliche und sich zum Teil widersprechende Rollen-Anforderungen, nämlich
- Nur Familienmitglied
- Tätiges Familienmitglied ohne Beteiligung
- Familienmitglied und Gesellschafter, inaktiv
- Nur Fremdgesellschafter
- Tätiger Fremdgesellschafter
- Nur tätig im Unternehmen
- Familienmitglied, geschäftsführender Gesellschafter